. erste tasse . süchtling . bohnen werfen . saure milch . leidensgenossen . kaffeehaus . zucker .
Es gibt so viele tolle Bücher, Bücher die ganz unterschiedlich geschrieben sind, mit einer ganz eigenen Sprache - schöne, traurige, schnelle, langsame, lustige, ernste, aufwendige, fantasievolle, schräge und ganz, ganz viele verborgene kleine Wunder.
Viele Bücher sind ein Bestseller, schon bevor sie bei uns in Deutschland erscheinen. Denn seien wir mal ehrlich: wie viele Bestseller sind Originalausgaben und wie viele sind schlichtweg deutsche Erstausgaben.
Für alle die sich den Unterschied noch nie bewusste gemacht haben: deutsche Erstausgaben sind eingekaufte Lizenzen – d.h. deutsche Verlage haben viel Geld dafür ausgegeben sie produzieren und übersetzen zu dürfen. Aber deutsch sind sie nicht. Sie stammen in den meisten Fällen von den alt bekannten Autoren (Brown, Roberts, Philipps, Slaughter, Reichs, Beckett, Sparks und und und).
Originalausgaben hingegen sind um einiges interessanter. Sie erscheinen das erste Mal überhaupt, nicht nur das erste Mal in dieser Sprache. Hier in Deutschland bedeutet das in 99% der Fälle, dass es sich um ein Werk eines deutschen Autors handelt. Und die sind unterstützenswert.
Es gibt so viele tolle Bücher, die unter den Tisch fallen, weil sie von keinem Weltbekannten Autor geschrieben worden sind, weil es so viele Erstausgaben gibt, dass den wenigen Originalen kaum Platz eingeräumt wird.

Ich hoffe, dass sich mein Blog nicht auch dahingehend entwickeln wird. Doch das wird sich zeigen. Erst einmal beschäftige ich mich jetzt mit meinen Lieblingsbüchern: den Außenseiter. Sie waren oder sind nicht erfolgreich, obwohl wirklich kleine Wunderwerke in ihnen stecken. Tolle, witzige, verrückte, rührende Romane, die eine Chance mehr als verdient haben.
16.6.09 13:41


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Irgendwie, irgendwann

Ich finde es schlicht unglaublich, dass ich schon wieder so lange nichts von mir habe hören lassen. Die Zeit vergeht wie im Flug und ich habe das Gefühl dabei einfach stehen zu bleiben. Alles zieht vorbei und ich bemerke kaum. Zwar wie eine unbeteiligte Beobachterin, aber ohne zu sehen. Oder zu hören, schmecken, riechen.
Ich kann gar nicht begreifen wie die Zeit so vergehen konnte. Einserseits dachte ich die Tage würden nie vorbei gehen und ich kam mir ein wenig gefangen vor. Wie in Und täglich grüßt das Murmeltier, nur dass ich den Tag nicht immer wieder erlebete sondern, dass ich für alle Zeit in ihm gefangen wäre. Das Ende zwar vor Augen - mehr oder minder - aber unerreichbar. Ich wusste zwar um 18 Uhr ist Schluss und ich kann einfach abschalten, schlafen wenn mir danach ist und am nächsten hoffenltich besseren Tag wieder aufmachen, aber wann, wann denn nur, wäre endlich 18 Uhr. Mit maltretierender Langsamkeit kriecht der Sekundenzeiger, während man das Gefühl hat, man könne sich dreimal ein Loch in den Kopf schlagen eher er auf die nächste Ziffer springt.
Aber die Zeit vergeht. Und wenn man dann plötzlich auftaucht, die Oberfläche durchbricht, aus dem kalten, dunklen Abgrund auftaucht und sich umsieht. Dann ist die Zeit vergangen.
Ohne mich ist sie weiter gelaufen und obwohl ich sie von unter dem Wasserspiegel heraus betrachtet habe, habe ich doch nichts von dem mitbekommen was vor sich gegangen ist.

Bemerkenswert. Bedenklich.
Beunruhigend!

Aber nun da ich wieder hier bin, tief Luft geholt haben und das Wasser aus den Augen gewischt, die Sicht klar, kann ich jetzt wieder mitkommen? Folgen und mich beteiligen?

Hoffentlich!
10.6.09 13:05


Es gibt Menschen die gehören einfach verboten. Da gibt es die ganz GROßEN wie damals Mao Zedong und natürlich unseren österreichischen Schatten Hittl'chen. Dann die kleinen wie z.b. 13-jährige pubertierende würde-so-gerne-Gangster, die es als lustig und total "cool" empfinden Leuten hinterher zu blöken oder direkt vor die Füße auszuspucken. Oder wie mir letztens widerfahren durfte: auf dem Rad an einem vorbei fahren und dabei an den Hintern einer erwachsenen(!) Frau zu fassen und sich schneller fahrend in das kleine Fäustchen zu lachen.
Aber niemand, wirklich niemand, hat mich in letzter Zeit so aufgeregt wie unser Verlagsrumpelstilzchen! Ich habe zwei Wochen an einem Projekt gesessen und alles getan, damit es rechtzeitig fertig wird. Wirklich alles was in meiner Macht lag: ich habe Texte geschrieben, E-Mails verfasst, mir die Sohlen meiner Schuhe durchgelaufen und gegebenenfalls auch weinend auf Knien darum gefleht, doch bitte die Texte, die ich nicht selbstständig erarbeiten kann, mir rechtzeitig zukommen zu lassen. Beinahe hätte ich sogar meinen Körper dafür verkauft, hauptsache es fängt nicht wieder an zu meckern, zetern, schreien, zu hüpfen, zu gestikulieren, rot zu werden und überhaupt mich am besten gar nicht mehr anzusprechen.
Jap, das war dann wohl nichts. Und nun? Soll es doch unfertig abgegeben werden. Er will das Projekt nicht zurück nehmen, er will es niemand anderem überlassen und er will keine zwei Sendungen erdulden müssen (Anmerkung: Das wird er sowieso machen müssen. Idiot!).
Was wird also getan?
Mir wird aufgetragen an meinem letzten Tag das Zeug fertig zu stellen und zwar hopp-hopp!

Ich liebe Märchen.
Aber ich h a s s e Rumpelstilzchen!
30.4.09 12:59


Im MAI mach ich Urlaub in der VORHÖLLE

All ihr lieben nicht gestraften Menschen, die sich ihres Lebens mehr oder minder erfreuen können - genießt es. Ich werde demnächst den Dämonen der Unterwelt zum Fraß vorgeworfen, manche nennen es auch Berufsschule, aber ich finde das ist ein widerwärtiger Euphemismus.
Ich werde 4 Wochen, zählt es nach, das ist verdammt viel, v i e r Wochen lang gestresst, geplagt, gereizt!
Ich ertrage diesen Unterricht für hirnamputierte Schnelllerner nicht - ein Widerspruch? Hirnamputierte Schnelllerner? Ooooh nein. Ihr kennt nur noch nicht diese Höllenhunde, die sich Lehrer schimpfen, sie erklären den selbstverständlichsten Dreck der Welt haarklein und in ewig vielen Variationen, so ungefähr auf dem Niveau: >>Man isst keinen Dreck, weil er dreckig ist. Warum ist er dreckig? Weil er Dreck ist!<<
Uhh, ist das schwer. Aber Dinge wie Grundlagen in der Buchführung, da können sie dann auf einmal 132 Seiten in etwa 22 Schulstunden durchziehen. Mit dem Glauben, dass das jeder verstanden und bis ungefähr zehntrillionen Jahren nach seinem Tod abgespeichert hat. LOGIK??
Nein danke!
Unterricht von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr plus einen Schulweg von insgesamt 2,5 Stunden. Den ganzen Tag werde ich gestriezt, mit unlösbaren Aufgaben über irgendwelche Konten, durch vollkommen irre und unfähige Lehrer. Und wenn ich dann den ganzen Tag verschwendet habe, darf ich lernen und - ohja, weiter lernen. Falls ich damit irgendwann fertig sein sollte (und nein, das bin ich nie), dann gibt es, damit auch ja keine ENTSPANNUNG aufkommt, noch die Referate die alle paar Tage gehalten werden dürfen.

Es lebe das System der Hölle auf Erden, es lebe die Berufsschule für Medienberufe in München!
Hossa, jetzt weiß ich dass ich bin, denn ich will nicht sein!

Gute Bücher für den Unterricht?
Bereits ausgewählt:
Shakespeares Macbeth,
Austens Stolz und Vorurteil,
Wildes Bildnis des Dorian Gray,
und in Woche vier, dem Wahnsinn ohnehin schon verfallen
Moores Fool, weil nur eine Shakespeare Parodie mich noch zum Grinsen bringen können wird.

Die Anti-"Verplötungs"-Maschinerie läuft langsam an!
27.4.09 16:49


Bals ist Mai

Schande, schande. Ich hatte mich schon so auf diesen Monat gefreut... und jetzt geht Maralein einfach ohne mich weg. Das ist so mies. Ich verschimmel hier alleine in der Weißwurscht-Hauptstadt. Toll... that sucksss!!
26.4.09 20:50


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