. erste tasse . süchtling . bohnen werfen . saure milch . leidensgenossen . kaffeehaus . zucker .
Frühling auf der anderen Seite des Fensters

Wenn ich aus dem Fenster sehe und der Frühling tatsächlich langsam aufblüht, frage ich mich wo die Zeit geblieben ist.
Ich bin jetzt schon 8 Monate eine Auszubildende. 8 Monate, die ich hier in einem anderen Bundesland lebe, in denen ich kaum Freunde, aber dafür sehr, sehr liebe Bekannte gefunden habe. Eine so lange Zeit und trotzdem kenne ich die Stadt kaum, habe immer noch keine neue Lieblingsbar, kein tolles Restaurant oder eine neue Freizeitbeschäftigung.
Warum tue ich mich so schwer damit Leute kennen zu lernen? Alte, liebe Freunde sagen immer, dass ich ein distanzierter Mensch bin und ja mein Gott ich weiß, dass ich das bin, hatte damit aber bisher trotzdem keine Probleme. Und nun? Werde ich hier überhaupt je zurecht kommen und mich nicht wie gerade hergezogen fühlen? Denn genauso fühlt es sich an. Wie gerade hergezogen. Das ist echt schräg und sehr sehr merkwürdig. Dabei sind doch schon 8 Monate vergangen.
1.4.09 13:22


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Zu Hause ist es doch am schönsten.
Ich kann zwar überhaupt nicht schlafen und bin nur im Stress, aber es ist so toll hier. Meine Familie, meine Freunde, meine Kater.
Es ist einfach schön alle wieder um mich zu haben.
23.12.08 03:02


Jahrezehnte später...

Man, war ich schon lange nicht mehr dazu in der Lage ein - mindestens klitzekleines - Lebenszeichen von mir zu geben.
Mein PC zu Hause ist über den Jordan gegangen, hat sich mumifizieren lassen und was nicht sonst noch.
DEswegen benutze ich gerade mal ganz kurz den Computer von der Arbeit. Aber nur kurz.

München ist noch immer nicht so ganz mein zu Hause. Nein, das stimmt so nicht ganz. Es ist schon eine Art zu Hause, aber eben nicht meine Heimat.
Das mag komisch klingen, aber Bayern ist mit all seinen Eigenarten eben etwas komplett anderes wie Hessen. Alle sind hier nett und fröhlich, freundlich und machen es mir sehr leicht kein Heimweh zu bekommen. Trotzdem fehlt etwas ganz entscheidendes.
Ich spiele mittlerweile sogar mit den Gedanken mich nach meiner Ausbildung in Frankfurt bei dem ein oder anderen Verlag zu bewerben, damit ich wieder zurück und trotzdem in dem Beruf arbeiten kann.
Strategisch gesehen ist es natürlich ziemlich dämlich, dem Marktführer den Rücken zu kehren. Genauso wie es schmerzhaft wäre für die Konkurrenz zu arbeiten - dazu habe ich nach den 3 Monaten den Betrieb hier viel zu sehr ins Herz geschlossen. Hier sind alle so furchtbar nett und liebenswürdig und das Programm der einzelnen Verlage ist umwerfend.
Aber meine Familie und Freunde zu Hause wiegen bisher eben noch deutllich mehr.

Ich weiß nicht was ich machen soll.

Aber eigentlich ist das zum Glück momentan überhaupt nicht wichtig - ich habe noch 2 Jahre vor mir, die ich auf jeden Fall genießen werde. Erst dann muss ich mich entscheiden.

Ich werde jetzt auch mal anfangen, denn die Arbeit wartet nicht - zum Glück :]

Ich versuche demnächst wieder öfters etwas von mir hören zu lassen (das Ersatzteil für meinen PC ist angekommen).
Vor allen Dingen dem armen Bienchen wegen.
5.12.08 08:44


Back, back up

Puh, ich ziehe nie wieder um. Das steht schon mal fest.
Ich wohne jetzt schon 2 Monate hier und ich habe immer noch Kisten die unausgepackt sind.
Überhaupt ist mir das alles zu stressig. Ich will meine Ruhe.

Zwischendurch dachte ich ständig daran mal was in den Blog zu schreiben, aber ich hab zu nichts Zeit und Lust. Irgendwie...

An für sich läuft es ganz toll.
Die Ausbildung ist klasse und überall sind sehr, sehr nette Kollegen.
Die Arbeit macht Freude, ich kann viel Lachen und habe kein schlechtes Gefühl oder Unbehagen, wenn ich mich morgens auf den Weg mache.

Ich bin also alles in allem ganz zufrieden.
11.10.08 22:27


Es geht los...

Bett ist fertig abgebaut (boah, habt ihr schon mal ein Bett aus ... was ist das überhaupt? Eisen, Metall...?), hat mich einige Nerven gekostet: Sowohl die physischen als auch psychische.
Mir tut alles weh.

Mein süßer kleiner Mann liegt gerade in meinem Rücken und wärmt mir die Nierchen. Er ist so ein hübscher Kater. Große gelb-grüne Augen, lange Schnurrhaare, riesige Ohren, weiches weißes Fell, kleines Szubsnäschen.
Und jetzt leckt er mir auch noch den Arm.
Ich habe das Gefühl, ich lasse ihn im Stich. Ich war es, die ihn aufgezogen hat. Er hat in meinem Zimmer geschlafen. Ich füttere ihn jeden morgen, gebe ihm frisches Wasser.
So muss sich eine Mutter fühlen, die ihr Kind verlässt. Er ist doch mein kleines Baby.
Als ich mit einer schweren Bronchitis im Bett lag und durch das Husten so schwach war, dass ich mich nicht einmal mehr ausetzen konnte, kam er und hat sich wie eine lebende Wärmflasche um meinen Hals gelegt.
Ich liebe ihn.
Es ist einfach nicht gerecht, dass ich zwischen meinem und seinem Wohl entscheiden muss.
Wenn es nach meinem Willen gehen würde, würde ich ihn mitnehmen.
Aber unser Tierarzt sagt, dass wir ihn auf gar keinen Fall von unserem älteren Kater trennen dürfen. Dass er daran zu Grunde gehen könnte. Das will ich nicht.
15.8.08 12:38


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