. erste tasse . süchtling . bohnen werfen . saure milch . leidensgenossen . kaffeehaus . zucker .
Irgendwie, irgendwann

Ich finde es schlicht unglaublich, dass ich schon wieder so lange nichts von mir habe hören lassen. Die Zeit vergeht wie im Flug und ich habe das Gefühl dabei einfach stehen zu bleiben. Alles zieht vorbei und ich bemerke kaum. Zwar wie eine unbeteiligte Beobachterin, aber ohne zu sehen. Oder zu hören, schmecken, riechen.
Ich kann gar nicht begreifen wie die Zeit so vergehen konnte. Einserseits dachte ich die Tage würden nie vorbei gehen und ich kam mir ein wenig gefangen vor. Wie in Und täglich grüßt das Murmeltier, nur dass ich den Tag nicht immer wieder erlebete sondern, dass ich für alle Zeit in ihm gefangen wäre. Das Ende zwar vor Augen - mehr oder minder - aber unerreichbar. Ich wusste zwar um 18 Uhr ist Schluss und ich kann einfach abschalten, schlafen wenn mir danach ist und am nächsten hoffenltich besseren Tag wieder aufmachen, aber wann, wann denn nur, wäre endlich 18 Uhr. Mit maltretierender Langsamkeit kriecht der Sekundenzeiger, während man das Gefühl hat, man könne sich dreimal ein Loch in den Kopf schlagen eher er auf die nächste Ziffer springt.
Aber die Zeit vergeht. Und wenn man dann plötzlich auftaucht, die Oberfläche durchbricht, aus dem kalten, dunklen Abgrund auftaucht und sich umsieht. Dann ist die Zeit vergangen.
Ohne mich ist sie weiter gelaufen und obwohl ich sie von unter dem Wasserspiegel heraus betrachtet habe, habe ich doch nichts von dem mitbekommen was vor sich gegangen ist.

Bemerkenswert. Bedenklich.
Beunruhigend!

Aber nun da ich wieder hier bin, tief Luft geholt haben und das Wasser aus den Augen gewischt, die Sicht klar, kann ich jetzt wieder mitkommen? Folgen und mich beteiligen?

Hoffentlich!
10.6.09 13:05
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen

Gratis bloggen bei
myblog.de